
Echtes Systembild mit KI optisch verbessert, Fehler möglich.
Precursor Verdampfersysteme
Die Precursor-Verdampfersysteme von SIGA ermöglichen die präzise, trägergasfreie Dosierung und Verdampfung flüssiger Chemikalien für CVD, PECVD, ALD und andere Abscheideprozesse – sicher, effizient und wirtschaflich.
Wir gehen auf die Wünsche unserer Kunden ein, entwickeln nach Ihren Vorgaben und passen unsere Systeme auf Ihre Belange an.
- Direkte Verdampfung ohne Trägergas
- Verdampfung mit Trägergas
- Mischung nach Verdampfung mit beliebigen Prozessgasen
- Massenflusskontrolliert oder Charge and Release über Puffergefäß
- Einsatz aller gängiger Technologien: Direktverdampfer, Bubbler, DLI, C&R
- Optimal in Kombination mit unserem Precursor Versorgungssystem G504
- Realisierung als dauerhaft dichte Systeme durch metallische Dichtungen
- Verwendung von Reinstgaskomponenten in UHP Qualität
Plattform V107 / V108 -Precursor Verdampfer für einen Precursor mit einem Prozessausgang
Unsere Precursor Verdampfer nach dem „Baking“ Prinzip erlauben es trägergasfrei die richtige Precursormenge zu dosieren.
Das Basissystem V107/V108 startet mit einem Verdampfer mit Spüleingang und Prozessausgang. Dabei sind verschiedene Ausbaustufen möglich wie die Dosierung in einen Prozessgasstrom, die Mischung verschiedener Dämpfe und Gase. Nach Bedarf können Features wie die kontrollierte Inertisierung des Abgasstroms, Überdruckventile, Gassensoren, Lüftungssysteme, Nachdruckregler und weitere prozessabhängige Komponenten hinzukommen.
Es gibt mittlerweile mehr als ein Dutzend Varianten des Systems die wir gerne weiter auf Ihre Wünsche abstimmen.
- Direkte Verdampfung ohne Trägergas
- Massenflusskontrolliert (typisch 3 g/h bis 300 g/h je nach Medium)
- Verdampfergefäß 5,2l, Füllung 3,5 l, -1 bis + 5 bar
- Spülfunktion mit Druckwechselspülung
- Vollständig beheizter Prozessgasraum
- Dauerhaft technisch dicht
- Routinen für das Nachfüllen, Spülen und Inbetriebnehmen
- Automatische Nachfüllung im Prozess in Kombination mit unserem Precursor Versorgungssystem
- Konfigurierbare Schnittstellen zur Ansteurung (ADS, Profinet, Ethercat, WEB-HMI, uvm)
- Preis auf Anfrage
- Lieferzeit typisch 8 - 16Wochen
Die einfachsten Precursor Verdampfersysteme V107/V108 erlauben die Dosierung des Dampfs mittels MFC aus einem beheizten Gefäß. Alle Leitungen sind in einem beheizten Bereich um Kondensation zu vermeiden.
Technische Daten Precursor Verdampfer System V107/V108 mit einem Precurser
| Merkmal | Daten System V107/V108 mit einem Precurser |
| Dimensionen H x B x T (mm) | 1900 x 600 x 600 |
| Lieferrate / Durchsatz | Typisch 3 g/h bis 300 g/h je nach Medium (dauerhaft mit Nachfüllung) |
| Anzahl Precursor | 1 |
| Anzahl Prozessausgänge | 1 |
| Verdampfungstemperatur | Standard bis 55 °C, erweitert bis 90°C, adaptierbar bis 140 °C |
| Fassungsvermögen | 10 l effektiv (Behälter 17 l) |
| Precursor Chemikalien (weitere auf Nachfrage) | Siliciumtetrachlorid (SiCl4), Titan(IV)-chlorid (TiCl4), Trichlorsilan (HSiCl3), Hexamethyldisiloxan HMDSO (C6H18OSi2), Hexamethyldisilazan HMDS (C6H19NSi2), Chlor(trimethyl)silan TMCS (C3H9ClSi), Trimethylaluminium TMA (C3H9Al), Diethylzink DEZ (C4H10Zn), TEOS (C8H20O4Si), Titantetrachlorid (TiCl4), Germanim-tetrachlorid (GeCl4), Alkohole, Wasser uvm. |
| Inertgasversorgung | 100 Nl/h und 2 - 8 bar ü Stickstoff (N2) oder Argon (Reinheit 5.0 für Chloride 5.6), mit Eingangsfilter |
| Druckluftversorgung | 5 - 8 bar ü |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Ca. 5 l/min |
| Ex-Zonen | Keine Ex-Zonen da dauerhaft technisch dichtes System |
| Dichtigkeit | < 3E-8 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht dank metallischer Face Seal Verschraubungen |
| Sicherheit | Sicherheitstemperaturbegrenzer, Nothaltfunktion, Ventile federkraftschließend bei Energieabfall und Nothalt, Optionen für Belüftung, Flammwächter und Gassensoren |
| Aufbau | Geschlossener Schrank mit integriertem geschlossenen beheiztem Verdampferkabinett und unabhängigem geschlossenem Elektroschrank. |
| Nachfüllung | Anschluss für Nachfüllung während des Prozesses, Nachfülltrigger über Waage; Empfohlenes Nachfüllsystem G504 |
| Steuerung | Steuerung mittels IPC Beckhoff über lokales Panel und Schnittstelle remote. Konfigurierbare Routinen für: Dampfabgabe, Spülprozeduren, Nachfüllprozess, manueller Mode für Wartungarbeiten |
| Steuerungsinterface | Remote HMI, Sicheres ADS, Profinet, RS485 möglich Anstossen von Routinen, Auslesen der Sensoren, Setzen von Konfigurationswerten |
Precursor Verdampfer für einen Precursor und mehrere Prozessausgänge 107/108-200
Die Möglichkeit aus einem Verdampfer mehrere Verbraucher zu versorgen erlaubt es komplexe Anlagen kompakter zu bauen und auf eine gemeinsame Verdampferquelle mit identischem Medium zurückzugreifen. In der Summe senkt das Komplexität und damit Kosten, Wartungsaufwände und erhöht die Robustheit.
- Direkte Precursor Verdampfen ohne Trägergas
- Massenflusskontrolliert: typisch 3 g/h bis 300 g/h je nach Medium
- 1 -10 Prozessausgänge möglich
- Verdampfergefäß 17 l, Füllung 10 l, -1 bis + 5 bar
- Verdampfertemperatur bis 45 °C (Temperaturen bis 150°C auf Anfrage) überwacht mittels Sicherheitstemperaturbegrenzer
- Anwendungen z.B. HDMSO, HDMSN, TDMSO, TMA, DEZ, uvm
- Beheizter Bereich bis 50°C (höhere Temperaturen bis 140°C auf Anfrage)
- Versorgung mehrerer Verbraucher aus einem Verdampfer
- Dauerhaft technisch dicht und hochrein dank UHP Komponenten
- CPU gesteuert mit Panel und remote Steuerbarkeit über ADS, Ethercat, Profinet nach Vereinbarung, Web HMI
- Automatische Nachfüllung im Prozess z.B. in Kombination mit unserem Precursor Vesorgungssystem G504
- Preis auf Anfrage, nach Ausstattung
- ca 12 Wochen Lieferzeit
Verdampfersystem Variante V107 mit 3 unabhängigen Prozessausgängen für Metallalkylverdampfer.
Technische Daten Verdampfersystem für einen Precursor und mehrere Prozessausgänge
| Merkmal | Daten System V107/V108 mit einem Precurser und mehreren Prozessausgängen |
| Dimensionen H x B x T (mm) | 1900 x 1200 x 600 |
| Lieferrate / Durchsatz | Typisch 3 g/h bis 300 g/h je nach Medium (dauerhaft mit Nachfüllung) |
| Anzahl Precursor | 1 |
| Anzahl Prozessausgänge | 2 bis 10 |
| Verdampfungstemperatur | Standard bis 55 °C, erweitert bis 90°C, adaptierbar bis 140 °C |
| Fassungsvermögen | 10 l effektiv (Behälter 17 l) |
| Precursor Chemikalien (weitere auf Nachfrage) | Siliciumtetrachlorid (SiCl4), Titan(IV)-chlorid (TiCl4), Trichlorsilan (HSiCl3), Hexamethyldisiloxan HMDSO (C6H18OSi2), Hexamethyldisilazan HMDS (C6H19NSi2), Chlor(trimethyl)silan TMCS (C3H9ClSi), Trimethylaluminium TMA (C3H9Al), Diethylzink DEZ (C4H10Zn), TEOS (C8H20O4Si), Titantetrachlorid (TiCl4), Germanim-tetrachlorid (GeCl4), Alkohole, Wasser uvm. |
| Inertgasversorgung | 100 Nl/h und 2 - 8 bar ü Stickstoff (N2) oder Argon (Reinheit 5.0 für Chloride 5.6), mit Eingangsfilter |
| Druckluftversorgung | 5 - 8 bar ü |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Ca. 5 l/min |
| Ex-Zonen | Keine Ex-Zonen da dauerhaft technisch dichtes System |
| Dichtigkeit | < 3E-8 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht dank metallischer Face Seal Verschraubungen |
| Sicherheit | Sicherheitstemperaturbegrenzer, Nothaltfunktion, Ventile federkraftschließend bei Energieabfall und Nothalt, Optionen für Belüftung, Gassensoren |
| Aufbau | Geschlossener Schrank mit integriertem geschlossenen beheiztem Verdampferkabinett und unabhängigem geschlossenem Elektroschrank. |
| Nachfüllung | Anschluss für Nachfüllung während des Prozesses, Nachfülltrigger über Waage; Empfohlenes Nachfüllsystem G504 |
| Steuerung | Steuerung mittels IPC Beckhoff über lokales Panel und Schnittstelle remote. Konfigurierbare Routinen für: Dampfabgabe, Spülprozeduren, Nachfüllprozess, manueller Mode für Wartungarbeiten |
| Steuerungsinterface | Remote HMI, Sicheres ADS, Profinet, RS485 möglich. Anstossen von Routinen, Auslesen der Sensoren, Setzen von Konfigurationswerten |
Plattform V111 Precursor Verdampfer für zwei oder mehr Precursor zur Mischung mit Prozessgasen
Sollen für einen Abscheideprozess mehrere Elemente abgeschieden werden welche als Flüssigkeit vorliegen und mit Prozessgasen gemischt oder abwechselnd dosiert werden sollen, so erlaubt diese Plattform die volle Bandbreite an Kombinationen – wobei auch mehrere Prozessausgänge bedient werden können. Das Beispiel zeigt ein System mit 2 Verdampfern und 6 Prozessausgängen die jeweils unabhängig dosieren. Die Plattform wurde vielfach gebaut und ist weiter adaptierbar.
Das System kann auch adaptierbar auf verschiedene Prozessgase mittels des Einsatzs von Multirange und Multigas MFC’s realisiert werden.
Durch die Vereinigung multipler Komponenten in einem System ist eine einfach abgestimmte Steuerung und der Bau eines kompakteren Systems möglich was in Summe Kosten, Wartungsaufwände und Integrationsaufwände spart.
Durch interne Verbindungen steigt die Ausfallsicherheit. Zur einfachen Wartung im Dauerbetrieb können MFC Linien redundant ausgelegt werden.
- Direkte Verdampfung trägergasfrei
- Massenflusskontrolliert: typisch 3 g/h bis 300 g/h je nach Medium
- Verdampfergefäß 10 l, Füllung 7 l, -1 bis + 5 bar
- Mischung mit mehreren Prozessgasen
- Beheizte Fluidikkammer vermeidet Kondensation
- Dauerhaft technisch dicht
- Kombination mehrer Verdampfer, mehrerer Prozessgase und mehrerer Prozessausgänge
- Automatische Nachfüllung im Prozess z.B. in Kombination mit unserem Precursor Versorgungssystem G504
- Preis auf Anfrage
Technische Daten System V111 für zwei oder mehr Precursor
| Merkmal | System V111 für die Direktverdampfung mehrerer Precurser und Mischung mit Prozessgasen |
| Dimensionen H x B x T (mm) | 1900 x 1200 x 600 |
| Lieferrate / Durchsatz | Typisch 3 g/h bis 300 g/h je nach Medium (dauerhaft mit Nachfüllung) |
| Anzahl Precursor | 2 |
| Anzahl Prozessausgänge | 2 x 1 bis 2 x 6 adaptierbar |
| zusätzliche Prozessgase | 2 +X e.g. H2, B2H6 |
| Verdampfungstemperatur | Standard bis 55 °C, erweitert bis 90°C, adaptierbar bis 140 °C; |
| Fassungsvermögen | 7 l effektiv (Behälter 10 l) |
| Precursor Chemikalien (weitere auf Nachfrage) | Trimethylaluminium TMA (C3H9Al), Diethylzink DEZ (C4H10Zn), TEOS (C8H20O4Si), Siliciumtetrachlorid (SiCl4), Titan(IV)-chlorid (TiCl4), Germanim-tetrachlorid (GeCl4), Hexamethyldisiloxan HMDSO (C6H18OSi2), Hexamethyldisilazan HMDS (C6H19NSi2), Chlor(trimethyl)silan TMCS (C3H9ClSi), Alkohole, Wasser uvm. |
| Inertgasversorgung | 100 Nl/h und 2 - 8 bar ü Stickstoff (N2) oder Argon (Reinheit 5.0 für Chloride 5.6), mit Eingangsfilter |
| Druckluftversorgung | 5 - 8 bar ü |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Ca. 5 l/min |
| Ex-Zonen | Keine Ex-Zonen da dauerhaft technisch dichtes System |
| Dichtigkeit | < 3E-8 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht dank metallischer Face Seal Verschraubungen |
| Sicherheit | Sicherheitstemperaturbegrenzer, Nothaltfunktion, Ventile federkraftschließend bei Energieabfall und Nothalt, Optionen für Belüftung, Gassensoren |
| Aufbau | Geschlossener Schrank mit unabhängig beheizten Verdampferkabinetten und beheiztem Gasverteilerbereich |
| Nachfüllung | Anschluss für Nachfüllung während des Prozesses, Nachfülltrigger über Waage; Empfohlenes Nachfüllsystem G504 |
| Steuerung | Steuerung mittels IPC Beckhoff über lokales Panel und Schnittstelle remote. Konfigurierbare Routinen für: Dampfabgabe, Spülprozeduren, Nachfüllprozess, manueller Mode für Wartungarbeiten |
| Steuerungsinterface | Remote HMI, Sicheres ADS, Profinet, RS485 möglich. Anstossen von Routinen, Auslesen der Sensoren, Setzen von Konfigurationswerten |
Verdampfersystem
für Charge & Release aus Pufferbehältern
Alternativ zur Dosierung mittels MFC können definierte Dampfmengen in kurzer Zeit auch mittels Charge & Release aus Pufferbehältern dosiert werden. Dies ist vor allem interessant, wenn definierte Mengen in einer kurzen Zeit abgegeben werden müssen. Sowohl für kleine Mengen in kurzer Zeit (z.B. ALD) als auch großer Mengen in endlicher Zeit ist das Charge & Release Verfahren eine praktikable Lösung.
Im Puffergefäß wird ein eingestellter Druck aus dem Verdampfer aufgebaut. Ventile schließen den Weg zum Verdampfer. Nach Bedarf öffnen andere Ventile den Weg zur Prozesskammer. Nun fließt der Dampf aus dem Puffergefäß in die Kammer. Mit dem Volumen des Pufferbehälters und der Druckänderung während des Ablassens lässt sich der Precursor Dampf reproduzierbar dosieren. Der Druckaufbau im Pufferbehälter lässt sich steuern und mittels Verdünnung mit einem Trägergas können Prozesse weiter variiert werden.
Damit stehen vielseitige Eingriffsmöglichkeiten zur Verfügung um präzise und stabile Dosierprozesse zu realisieren. Da der Prozess komplett ohne MFC‘s abläuft, sind mit diesem System auch Temperaturen über 200°C möglich.
- Direkte Verdampfung ohne Trägergas
- Mengendosiert über Puffervolumen, Fülldruck und Ablassdruck (Zeit)
- zumischbare Prozessgase im Puffergefäß
- Kein Einsatz von MFC nötig
- Temperaturen über 200°C möglich
- Verdampfergefäße von 0,5 l bis 30 l
- Puffergefäße von < 0,1 l bis zu 30 l (mehr auf Anfrage)
- Mehrere Verdampfer pro System und oder mehrere Puffergefäße aus einem Verdampfer möglich
- Automatische Nachfüllung im Prozess z.B. in Kombination mit unserem Precursor Versorungssystem G504
- dauerhaft technisch dicht
- Preise auf Anfrage, nach Ausstattung
- Zwischen 8 bis 16 Wochen lieferbar je nach Ausführungsstufe
Die Charge & Release Systeme der SIGA GmbH erlauben die kontrollierte Dosierung von Dampfmengen und Dampfimpulsen ohne MFC.
Technische Daten Verdampfersysteme für Charge & Release
| Merkmal | Charge und Release System für 1 oder 2 Precursor und 1 oder 2 oder mehr Puffergefäße |
| Dimensionen H x B x T (mm) | z.B. 2100 x 1600 x 850 / 1900 x 800 x 850 |
| Lieferrate / Durchsatz | Typische Prozessparameter: Release 1 mg bis zu 5 g in 2 bis 10 Sekunden, Charge 10 s bis 90 s |
| Anzahl Precursor | Bis 2 (mehr auf Anfrage) |
| Anzahl Prozessausgänge | Bis 2 + X |
| zusätzliche Prozessgase | 1 + X z.B. Stickstoff, H2, Argon, Silan |
| Verdampfungstemperatur | Bis über 200°C möglich (kein MFC) |
| Fassungsvermögen Verdampfer | 0,5 bis 27 l möglich |
| Fassungsvermögen Puffergefäße | 0,1 l bis 30 l möglich |
| Anzahl Puffergefäße | 1 + X möglich |
| Precursor Chemikalien (weitere auf Nachfrage) | Trimethylaluminium TMA (C3H9Al), Diethylzink DEZ (C4H10Zn), TEOS (C8H20O4Si), Siliciumtetrachlorid (SiCl4), Titan(IV)-chlorid (TiCl4), Germanim-tetrachlorid (GeCl4), Hexamethyldisiloxan HMDSO (C6H18OSi2), Hexamethyldisilazan HMDS (C6H19NSi2), Chlor(trimethyl)silan TMCS (C3H9ClSi), Alkohole, Wasser uvm. |
| Inertgasversorgung | 100 Nl/h und 2 - 8 bar ü Stickstoff (N2) oder Argon (Reinheit 5.0 für Chloride 5.6), mit Eingangsfilter |
| Druckluftversorgung | 5 - 8 bar ü |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Ca. 5 l/min |
| Ex-Zonen | Keine Ex-Zonen da dauerhaft technisch dichtes System |
| Dichtigkeit | < 3E-8 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht dank metallischer Face Seal Verschraubungen |
| Sicherheit | Sicherheitstemperaturbegrenzer, Nothaltfunktion, Ventile federkraftschließend bei Energieabfall und Nothalt, Optionen für Belüftung, Gassensoren |
| Aufbau | Geschlossener Schrank mit beheizten Verdampferkabinett und beheiztem Pufferbereich. |
| Nachfüllung | Anschluss für Nachfüllung während des Prozesses, Nachfülltrigger über Waage, empfohlenes Nachfüllsystem G504 |
| Steuerung | Steuerung mittels IPC Beckhoff über lokales Panel und Schnittstelle remote. Konfigurierbare Routinen für: Dampfabgabe, Spülprozeduren, Nachfüllprozess, manueller Mode für Wartungarbeiten |
| Steuerungsinterface | Remote HMI, Sicheres ADS, Profinet, RS485 möglich. Anstossen von Routinen, Auslesen der Sensoren, Setzen von Konfigurationswerten |
Bubbler Precursor Verdampfer
Precursor Verdampfersystem nach dem Bubbler Prinzip nutzen ein Trägergas, welches durch den beheizten Verdampfertank geführt wird und zusammen mit dem Precursordampf den Bubbler wieder verlässt.
Sie sind besonders für Prozesse geeignet in denen durch den Precursordampf alleine kein ausreichender Prozessdruck aufgebaut werden kann.
Am Eingang des Verdampfers wird der Fluss des Trägergases kontrolliert, während am Ausgang der Druck, sowie im Verdampfer die Temperatur gemessen wird. Als kostengünstige alternative zu trägergasfreien Verdampfern ist bei Bubbler-Verdampfersystemen eine geringe Verunreinigung des Precursers, durch das Trägergas hinzunehmen. Der Precursor enthält Rückstände des Trägergases, da der Precursor kontinuierlich mit dem Trägergas durchströmt wird.
Der Bubbler bietet durch seinen Aufbau ein sehr kostengünstiges Gesamtsystem für Prozesse mit einer bedingten Genauigkeit.
Um geringere Beladeraten zu erreichen und unterhalb der Raumtemperatur zu verdampfen, kann ein sekundärer Wärmetauscher mit Kühler eingesetzt werden.
Unser Basissystem besteht aus einem Bubbler mit Trägergas MFC auf der Eingangsseite und Druckregelung auf der Ausgangsseite.
Gerne konfigurieren wir Ihr System entsprechend Ihren erforderlichen Bedürfnissen.
- Verdampfung mit Trägergas
- Indirekt Massenflusskontrolliert
- Druckstabilisierung durch Trägergas für atmsphärische Prozesse und niedrige Verdampfungstemperaturen
- Einfacher Aufbau
- Dauerhaft technisch dicht
- Realisierung für Standardgebinde wie DOCK 10er 20er 50er or 100er
- Automatische Nachfüllung im Prozess in Kombination mit unserem Precursor Nachfüllsystem
- Realisierung in S316L /1.4404 geeignet für alle gängigen Precursor bei trockenen Trägegasen
- Preis auf Anfrage, nach Ausstattung
- Lieferzeit typisch 8 bis 16 Wochen nach Auftragsklärung
Bubbler Precursor Verdampfersysteme der SIGA GmbH
Technische Daten Bubbler-Verdampfersystem für einen oder mehrere Precurser
| Merkmal | Bubblersysteme |
| Dimensionen H x B x T (mm) | Ab 350 x 600 x 760 |
| Lieferrate / Durchsatz | Typisch bis 20 g/h, Precursor abhängig andere Raten auf Nachfrage |
| Anzahl Precursor | 1 |
| Anzahl Prozessausgänge | 1 mit Verzweigung |
| Trägergas | Typisch N2 5.6, bis 2000 sccm |
| Verdampfungstemperatur | Bis 70°C, höhere Temperaturen auf Anfrage |
| Fassungsvermögen Verdampfer | 0,5 bis 27 l möglich, realisierbar für Standardgebinde wie DOCK10, 20, 50 oder 100 |
| Precursor Chemikalien (weitere auf Nachfrage) | Trimethylaluminium TMA (C3H9Al), Diethylzink DEZ (C4H10Zn), TEOS (C8H20O4Si), Siliciumtetrachlorid (SiCl4), Titan(IV)-chlorid (TiCl4), Germanim-tetrachlorid (GeCl4), Hexamethyldisiloxan HMDSO (C6H18OSi2), Hexamethyldisilazan HMDS (C6H19NSi2), Chlor(trimethyl)silan TMCS (C3H9ClSi), Alkohole, Wasser uvm. |
| Inertgasversorgung | 100 Nl/h und 2 - 8 bar ü Stickstoff (N2) oder Argon (Reinheit 5.0 für Chloride 5.6), mit Eingangsfilter |
| Druckluftversorgung | 5 - 8 bar ü |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Ca. 5 l/min |
| Ex-Zonen | Keine Ex-Zonen da dauerhaft technisch dichtes System |
| Dichtigkeit | < 3E-8 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht dank metallischer Face Seal Verschraubungen |
| Sicherheit | Sicherheitstemperaturbegrenzer, Nothaltfunktion, Ventile federkraftschließend bei Energieabfall und Nothalt, Optionen für Belüftung, Gassensoren |
| Aufbau | Geschlossener Schrank mit beheiztem Verdampfer. |
| Nachfüllung | Anschluss für Nachfüllung während des Prozesses, Nachfülltrigger über Waage, empfohlenes Nachfüllsystem G504 |
| Steuerung | Steuerung mittels IPC Beckhoff über lokales Panel und Schnittstelle remote. Konfigurierbare Routinen für: Dampfabgabe, Spülprozeduren, Nachfüllprozess, manueller Mode für Wartungarbeiten |
| Steuerungsinterface | Remote HMI, Sicheres ADS, Profinet, RS485 möglich. Anstossen von Routinen, Auslesen der Sensoren, Setzen von Konfigurationswerten |
Flüssigdosierung mit anschließender Verdampfung (Direktverdampfung)
Bei der Dosierung mit einem Trägergas ist die genauere Alternative die Nutzung sogenannter DLI (Direct Liquid Injection) Systeme oder auch CEM (Controlled Evaporation and Mixing) Systeme.
Hierbei wird sowohl der Massenstrom des Trägergases als auch der Massenstrom des Precursors kontrolliert. Anschließend werden beide Medien zusammengeführt. Die Flüssigkeit wird verdampft und gemeinsam mit dem Trägergas transportiert. Es existieren verschiedene Systeme die teils den erhitzen Trägergasstrom selbst zur Weiterverdampfung eines gebildeten Aerosols nutzen.
Dank der präzisen Fluid-Dosierung ermöglichen DLI Systeme höchste Genauigkeiten in der Menge und der Zusammensetzung der bereitgestellten Prozessgase.
Die SIGA GmbH verwendet Komponenten namhafter Hersteller je nach Bedarf in Ihre Systeme. Dank unserer Erfahrung und Unabhängigkeit kombinieren wir je nach Kundenwunsch auch verschiedene Precursor und Verfahren in einem System.
Beispiel Mischsystem mit 4 Linien
– Silan aus einem Gaskabinett
– HMDSO aus DLI System ohne Trägergas
– TTIP aus DLI System mit Trägergas
– TMA aus Direktverdampfer (Baking)
- Nutzung etablierter DLI (Direct liquid injection) Systeme von etablierten Herstellern
- Für schwer zu verdampfende Flüssigkeiten oder niedrige Temperaturen
- Experimentalsysteme und Produktivsysteme
- Mit (z.B. TTIP) und ohne Trägergas (z.B. Wasser)
- Dauerhaft technisch dicht
- Lieferzeit ab 12 bis 20 Wochen
- Preis: Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot
Verdampfer und Gasmischsysetem welches sowohl Direktverdampfer als auch zwei DLI Systeme vereint
Technische Daten Flüssigdosierung mit anschließender Verdampfung
| Merkmal | Beispiel Kombination DLI System und Direktverdampfer |
| Dimensionen H x B x T (mm) | 2100 x 780 x 2100 |
| Lieferrate / Durchsatz | 300 sccm HMDSO, 2,5 g/min TTIP, 100 SCCM TMA, 120sccm Silan |
| Anzahl Precursor | 3 |
| Anzahl Prozessausgänge | 1 |
| Trägergas | Max. 4000 SCCM Argon |
| Verdampfungstemperatur | 50°C |
| Fassungsvermögen Verdampfer | 0,7 l jeweils |
| Precursor Chemikalien (weitere auf Nachfrage) | Trimethylaluminium TMA (C3H9Al), Hexamethyldisiloxan HMDSO (C6H18OSi2), Hexamethyldisilazan HMDS (C6H19NSi2), TTIP Tetraisopropyltitanate (C12H28O4Ti), andere möglich |
| Inertgasversorgung | 100 Nl/h und 2 - 8 bar ü Stickstoff (N2) oder Argon 5.6/6.0 |
| Druckluftversorgung | 5 - 8 bar ü |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Ca. 5 l/min |
| Ex-Zonen | Keine Ex-Zonen da dauerhaft technisch dichtes System und Gebindewechsel ohne Öffnung |
| Dichtigkeit | < 3E-8 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht dank metallischer Face Seal Verschraubungen |
| Sicherheit | Sicherheitstemperaturbegrenzer, Nothaltfunktion, Ventile federkraftschließend bei Energieabfall und Nothalt, Optionen für Belüftung, Rauchsensor für Silanteil |
| Aufbau | Geschlossener Schrank mit beheizten Verdampferbeereichen in 4 Zonen |
| Nachfüllung | Anschluss für Nachfüllung während des Prozesses, Nachfülltrigger über Waage, empfohlenes Nachfüllsystem G504 |
| Steuerung | Steuerung mittels IPC Beckhoff über lokales Panel und Schnittstelle remote. Konfigurierbare Routinen für: Dampfabgabe, Spülprozeduren, Nachfüllprozess, manueller Mode für Wartungarbeiten |
| Steuerungsinterface | Remote HMI, Sicheres ADS, Profinet, RS485 möglich. Anstossen von Routinen, Auslesen der Sensoren, Setzen von Konfigurationswerten |
Kundenspezifische Verdampfersysteme
Ihrer Anforderung entsprechend bauen wir auf unserem Baukasten Ihre kundenspezifische Verdampferlösung. Wir sind es gewohnt und freuen uns darauf auch neue Komponenten und Lösungen zu integrieren um Ihnen eine optimale und effiziente Lösung zu bieten. Sowohl als Seriensystem als auch Einzelprojekt.
- Anwendungsorientiert und kundenspezifisch
- Ihr Vorsprung durch das optimale System für Ihren Prozess
- Schnelle Realisierung durch etablierten Baukasten
- Hardware, Software und Sicherheit aus einer Hand
- Etablierte Komponenten basirend auf 30 Jahren Erfahrung
- Integration neuer Komponenten vom Markt unter Nutzung eines etablierten Lieferantennetzwerks.
- Beliebige Kombination verschiedener Verdampferstrategien
- Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot
Ihr System für Ihren Prozess.
Precursor Verdampfer
Precursor Verdampfer dienen der Verdampfung und Dosierung flüssiger Precursor die einem CVD, PECVD oder ALD Abscheideprozess als Gasphase zugeführt werden. Die Precursor Verdampfung und Dosierung erfolgt entweder über ein System ohne Trägergas, dem Direktverdampfer oder unter Verwendung eines Trägergases.
Typische Anwendungen sind die Verdampfung und Dosierung von Wasser, Lösungsmitteln, Silanen, Chloriden und Metallalkylen wie SiCl4, TiCl4, SiHCl3, HMDSO, DEZ, TMA oder TEOS. Selbstverständlich können auch alle anderen Precursor eingesetzt werden. Gerne prüfen wir auch besondere Precursor und Arbeitsbereiche auf Machbarkeit. Die Verdampfersysteme werden häufig in CVD, PECVD oder ALD Prozessen zur Abscheidung aus der Gasphase, in der Regel bei reduzierten Prozessdrücken (LPCVD) oder mit Plasmaunterstützung (PECVD) eingesetzt. Anwendungen ergeben sich auch bei atmosphärischen Prozessdrücken, wie bei der Flammenhydrolyse, FHD oder Plasmasprühprozessen.
Zu den besonderen Merkmalen unserer Verdampfersysteme gehört, neben der Möglichkeit der Verdampfung ohne Trägergas, die Möglichkeit aus einem Verdampfer mehrere Verbraucher zu versorgen. Es können sowohl mehrere Prozesskammern gleichzeitig versorgt werden als auch an verschiedenen Punkten der Prozesskammer Precursor-Dampf eingespeist werden.
Die Möglichkeit aus einem Verdampfer mehrere Verbraucher zur versorgen spart gegenüber anderen Konstruktionen Bauteile, Steuerungselemente und Montageraum. In der Summe kann man damit die Kosten für Wartung, Anlagentechnik und Systemintegration senken. Eine weitere Option ist die Integration von 2 Verdampfern in einem System mit einer gemeinsamen Steuerung.
Precursor Verdampfer – Direktverdampfersysteme (Baking)
Der Precursor wird in einen Edelstahltank, den Verdampfer, geleitet und dort auf die gewünschte Verdampfungstemperatur eingeregelt. Die entstehende Dampfphase wird über einen Massenflussregler (MFC), auf die eingestellte Durchflussmenge geregelt und dem Prozess zugeführt. Weitere Gasströme können dabei, unabhängig von der benötigten Precursor-Menge, eingestellt und dem Prozess zugeführt werden.
Precursor Verdampfer – Bubbler Verdampfersysteme
Bubblersysteme dagegen arbeiten mit einem Trägergasstrom zum Austragen des Precursors indem das Trägergas durch ein Vorlagegefäß geführt wird. Diese Systeme sind einfach aufgebaut und ermöglichen in Kombination mit Standardbehältern (z.B. von Dockweiler chemicals) eine kostengünstige reproduzierbare Lösung innerhalb eines, für viele Prozesse ausreichenden, Genauigkeitsbereichs. Durch den Einsatz von zusätzlichen Sensoren kann der Genauigkeitsbereich verbessert werden. Beispielsweise kann ein Feuchtesensor zusammen mit einem Wasserverdampfer eingesetzt werden, um die Feuchtigkeit nach dem Bubbler zu messen. Durch die Zumischung von trockenem Stickstoff lässt sich der benötigte Feuchtigkeitswert erreichen (siehe Befeuchtung AKF Stationen).
Prozesse in denen die Genauigkeit höchste Priorität besitzt sollten dagegen Direktverdampfersysteme bevorzugen.
Precursor Verdampfer – DLI Systeme (Direct Liquid Injection)
Eine weitere Variante stellen DLI Systeme dar. Hier wird der Precursor mittels eines Flüssigkeits Flowcontrollers dosiert verdampft und anschließend mit dem Trägergas gemischt. Um die Verdampfung auf dem Level des Trägergasdrucks zu ermöglichen, wird der Gasstrom selbst zur Aerosolbildung und Verdampfung genutzt. Die Prozesstemperaturen reichen von Raumtemperatur bis über mehrere hundert Grad Celsius . Aufgrund der unabhängigen Flusskontrolle von Precursor und Trägergas erreichen die Systeme eine hohe Genauigkeit bei der absoluten Dosierung, ähnlich den Direktverdampfern, erreichen jedoch höhere Maximaldrücke.
Entsprechende Apparaturen sind von verschiedenen Herstellern am Markt und wir als SIGA GmbH integrieren diese nach Bedarf in unsere Systeme. Die aufwendigen Apparturen machen die Systeme allerdings kostenintensiver und müssen mit hohen Medienqualitäten betrieben werden da der Austausch der Komponenten wesentlich kostpieliger ist, als der eines einfachen MFC’s.
Precursor Verdampfer – Charge & Release Systeme
Charge & Realse Systeme dosieren ganz ohne MFC’s basierend auf Druck und Volumen in einem Puffergefäß. Dabei wird das Puffergefäß aus dem Verdampfer mit Dampf bis maximal dem aktuellen Verdampferdruck gefüllt und anschließend zum Prozess entleert. Über Druckdifferenz, Temperatur und Volumen lässt sich das dosierte Volumen steuern. Diese Systeme benötigen keine MFC’s und erlauben das Dosieren geringer Dampfmengen, wie sie bei ALD Prozessen benötigt werden, genauso wie das kurzzeitige Bereitstellen großer Volumenströme. Mittels der Adaption von Druck und Temperatur sowie Puffergefäßen und Auslassblenden lassen sich reproduzierbare Prozesse über einen weiten Parameterbereich einstellen. Wobei die Systeme ohne die Limitierung z.B. der Temperaturbeständigkeit der MFC’s auskommen.
Precursor Verdampfer – SIGA GmbH
Die Siga GmbH ist in der Lage alle Arten von Verdampfersysteme aufzubauen und zu applizieren. Ausserdem bauen wir auch Kombinationen der verschiedenen Prinzipien auf wo angebracht um das optimale System zu erreichen oder diesem möglichst nahe zu kommen. So wurden schon Systeme gebaut in denen Direktverdampfer, Baking Verdampfer und Bubbler zugleich im Einsatz sind.
Unsere Verdampfersysteme sind metallisch gedichtet, Elastomere werden innerhalb des Verdampfersystems nicht eingesetzt. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung zu einem sicheren Betrieb erfüllt. Die Auslegung des Systems erfolgt kundenspezifisch jeweils nach den Erfordernissen der Applikation. Die Betriebstemperatur des Verdampfers wird nach dem Prozessdruck und dem Dampfdruck des gewählt Precursors ausgelegt und kann z.B. im Bereich bis zu 80°C oder bis zu 140°C liegen.
Druck und Temperatur im Verdampfer werden überwacht, bei Überdruck und bei Übertemperatur wird die Heizung des Verdampfers abgeschaltet. Alle Precursor-Dampf führenden Komponenten werden beheizt. Das System ist in einem eigenen Gehäuse eingebaut. Eine Rohrbegleitheizung für die Dampfleitung zur Prozesskammer wird mit ausgerüstet, wenn der Leitungsdruck dies erfordert.
Die Verrohrung und alle Precursordampf benetzten Komponenten sind in Edelstahl ausgeführt, Material-Nr. 1.4404, entsprechen SS316L. Als Rohrverschraubungen werden Face-Seal-Verschraubung eingesetzt, z.B. Swagelok VCR. Auf eine Leckdichte Ausführung wird höchsten Wert gelegt. Feste Rohrverbindungen werden orbital unter Schutzgas verschweißt.
Der Verdampfer kann während des laufenden Prozesses automatisch nachgefüllt werden. Zur Nachfüllung des Verdampfers kommt ein Precursor-Nachfüllsystem zum Einsatz. Der Precursor wird in einem Vorratsgefäß bereitgestellt und mit Hilfe einer Gasvorlage durch ein Tauchrohr herausgedrückt und dem Verdampfer zugeführt.
Die Steuerung und Überwachung des Verdampfers mit der Temperaturregelung und der automatischen Nachfüllung erfolgt von der Verdampfersteuerung über eine programmierbare Steuerung mit Touch-Screen zur Visualisierung und Bedienung. Alle Funktionen werden von dieser Steuerung geregelt. Die Sollwertvorgabe für die MFCs und die Wahl des gewünschten Gasweges erfolgt über die übergeordnete Steuerung der Beschichtungsanlage. Zur Kommunikation dient eine Profibus DP oder eine andere serielle Schnittstelle. Die Details der Steuerung wie z.B. die Art der Bedienung mit Möglichkeiten zum manuellen Eingriff und die Kommunikation mit der übergeordneten Steuerung werden den Erfordernissen des Prozesses angepasst.
Der Einbau der Verdampfersysteme erfolgt in passenden Stahlblechgehäusen oder in Standard-Schaltschränken. Steuerung und Verdampfer können dabei in einem Schrank integriert werden oder in 2 voneinander getrennten Schränken aufgebaut werden. Der Aufbau kann so angepasst werden, dass das System in die Beschichtungsanlage bestmöglich integriert werden kann und den Erfordernissen am Aufstellungsort angepasst werden kann.
Die integrierte SPS-Steuerung mit Touch-Screen ermöglicht die automatische Regelung von Temperatur, Druck und Füllstand. Eine kontinuierliche Nachfüllung im laufenden Prozess ist über ein externes Versorgungssystem mit Gasvorlage realisierbar – zuverlässig und bedienfreundlich. Die Kommunikation mit der Hauptanlage erfolgt über Profinet, Ethernet mit SecureADS, RS485 oder andere Industriestandards.
Neben passiven Sicherheitselementen und geschlossenen Sicherheitsbauteilen wie Sicherheitstemperaturschaltern oder Sicherheitsschwellwertschaltern kommt wenn nötig auch eine Sicherheits SPS (z.B. TwinSAFE) zum Einsatz durch welche die sicherheitskritischen Funktionen geschleust werden und welche diese unabhängig vom eigentlichen Steuerprogramm basierend auf einer Logiktabelle welche aus einer Sicherheitsbetrachtung stammt unterbrechen oder aktivieren kann.
Sicherheitsfunktionen wie Abschaltung bei Überdruck oder Übertemperatur sind fester Bestandteil der Steuerung. Der Systemaufbau kann modular erfolgen: als Stand-alone-Lösung oder als Mehrprecursor-System mit zentraler Steuerung. Gehäuseausführungen in Stahlblech oder Ex-geschützten Ausführungen sind ebenso möglich wie Integration in vorhandene Schaltschränke.
- Metallisch dichtend und lecksicher: Keine Elastomere in der Dampfstrecke, ausschließlich orbital verschweißte Edelstahlkomponenten (SS316L).
- Beheizte Dampfstrecke: Alle prekursordampf-führenden Leitungen inkl. Rohrbegleitheizung bis zur Prozesskammer sind beheizt – keine Kondensationsrisiken.
- Reduzierter Aufbauaufwand: Versorgung mehrerer Prozesspunkte aus einem Verdampfer spart Bauteile, Ventile, Steuerung und Platz.
Dr. Ing. Tobias Metz
Siga GmbH Geschäftsführung und Vertrieb
Fragen Sie Ihr Verdampfersystem gerne direkt bei mir an