Aktivkohlefilter Beladestationen – Plattform G306 und G517
SIGA liefert seit über 10 Jahren automatisierte Beladestation für die Prüfung von Aktivkohlefiltern (AKF). Die Filter verhindern in Kraftfahrzeugen dass Kraftstoffdämpfe in die Umwelt entweichen. Mittels unserer Teststationen wird bei OEM’s und Dienstleistern sichergestellt dass die Filter den Anforderungen der Zulassungsbehörden genügen. Die Anlagen erfüllen die Anforderungen nach CARB, EPA, CHINA VI und der EU-Norm 98/69/EC und v.a. Je nach Ausbaustufe können bis zu vier Filter können gleichzeitig konditioniert werden – inklusive Alterung, Mehrfachbeladung und Durchbruchprüfung.
Die Plattform G306 und G6517 bieten wir in verschiedenen Größen an. Von einem System mit einem AKF Belademodul Modulen. Zusätzlich bieten wir Module für die kontrollierte Befeuchtung sowie die Vorhaltung von Kraftstoff (G588) und Butan (G587).
- Präzise Massenflussregelung über MFC
- Butan / Stickstoff, Kraftstoffdampf /Stickstoff und gemsichte Stationen.
- Dokumentierte Routinen gemäß CARB, EPA, EU 98/69/EC, China VI (weitere möglich)
- 1 bis 4 Belademodule für 1 bis 4 Aktivkohlefilter gleichzeitig
- Darstellung von Alterungsprozessen möglich
- Voratssysteme für Kraftstoff und Butan
- Dauerhaft technisch dicht
- Gemischte Stationen für Butan und Benzin möglich
- Ex Schutz und Sicherheit über Belüftung und Gaswarnstation
- Befeuchtung von 30% rh bis 70% rh
- Alle mit vollständiger Dokumentation, Betriebsanleitung und CE Zertifikaten
- Jähriche Wartung nach Wartungsplan
- Antwort auf Serviceanfragen innerhalb eines Arbeitstages
System G306 AKF-Beladestation mit Butan
Unser Butan AKF-System G306: Ein einstellbares und exakt dosiertes Gasgemisch aus Butan und Stickstoff wird zur Beladung eingesetzt. Hierbei kontrollieren zwei MFCs pro Prüfmodul die Gasdosierung und sorgen somit für beste Versuchsbedingungen. Die Beladekapazität wird sowohl über die Gewichtszunahme des Testfilters als auch über den integrierten Massenfluss bestimmt.
Druckprüfung, Spülung und Rückförderung des Restvolumens erfolgen automatisiert mit klaren Bedienhinweisen über die Steuerung.
Unsere AKF-Beladestation bietet außerdem die Möglichkeit Alterungsprozesse der Aktivkohlefilter darzustellen.
Abhängig von ihren Versuchsvorhaben bieten wir unsere AKF-Systeme von einem bis zu vier Modulen an. Das Steuerungs- und Bedienterminal wird bei allen Ausführungen zentral innerhalb des Schaltschranks integriert.
- Präzise Massenflussregelung durch zwei MFCs pro Station
- Flexible Gasgemische aus Butan/N₂
- 1 - 4 AKF Module in einem System nach Anforderungen
- Dokumentierte Routinen gemäß regulatorischer Vorgaben
- Beladeraten zwischen 2g/h und 93 g/h, andere auf Anfrage
- Beladung bis zur 1,5-fachen Arbeitskapazität
- Darstellung von Alterungsprozessen möglich
- Spülluftrate von 5 -40 l/min einstellbar
- Dauerhaft technisch dicht
- Ex Schutz durch Belüftung und Gaswarnstation
Das AKF Beladesystem G306-030 erlaubt die gleichzeitige und unabhängige Beladung von 3 AKF’s.
Technische Daten System G306 AKF Beladestation mit Butan
| Merkmal | AKF Beladestationen für Butan G306 |
| Dimensionen H x T x B (mm) Modul | 1900 x 600 x 800 |
| Dimensionen H x T x B (mm) Elektronikschrank | 1900 x 800 x 600 |
| Beladeraten pro Modul | 2 g/h bis 93 g/h (andere auf Anfrage) |
| Belademedien | Butan und Stickstoff |
| Spülmedium | Umgebungsluft unkonditioniert, Feuchte, Druck und Temperatur überwacht |
| Spülluftrate pro Modul | 5 - 40 l/min, Förderung über Venturi |
| Option Spülluftkonditionierung | Präzise 30 % RH bis 70 % RH mit Stickstoff mit Bubler oder grob für Spülluft 17 % RH bis 52 % RH mit Option G652 |
| Anzahl Module | 1 bis 4 |
| Durchbruchsbestimmung | Waage an Referenzfilter |
| Prüfling Waagenbereich | 7 kg ± 0,6 g |
| Ventilschaltungen | Elektrisch und oder Pneumatisch, Druckluftversorgung 5 - 8 bar nötig |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Bis 40 l/min |
| Dichtigkeit | < 1E-5 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht bei regelmäßiger Wartung in Klemmringtechnik und mit Viton Dichtungen |
| Sicherheit | Etabliertes Ex Schutzkonzept mit überwachter Belüftung, Gaswarnanlage und Notausschaltung |
| Aufbau | Getrennter Elektroschrank, Separierte belüftete Kabinen für Prüfling, separater Analgenbereich |
| Butan und Stickstoffversorgung | Über Hausnetz z.B. aus Versorgerschrank G588 von SIGA, Druckbereich Butan 0,7 bis 1,5 bar - nicht kondensierend (Dampfdruck bei 20°C 1,06 bar!), Druckbereich Stickstoff 1,5 bis 3,0 bar |
| Steuerung | Steuerung der Testroutinen mit Messprogramm Tornado, Anlagensteuerung über IPC Beckhoff |
| Steuerungsinterface | Lokale Konsole mit Bildschirm, Maus und Tastatur zur Durchführung der Messroutinen |
| Durchsatzleistung | Typisch N2 60 Nl/h; Butan 60 Nl/h; Instrumentenluft 3 m³/h; Abgas 5,6 m³/h, Gehäuseabsaugung 21,1 m³/h für eine Anlage mit einem Modul für größere Anlagen mehr aber nicht proportional (Fragen Sie uns gerne für Einzelheiten) |
| Sicherheitshinweis | Das Abgas enthält Butan und bildet mit Luft explosionsfähige Atmsophären und muss einer dafür geeigneten Abgasleitung zugeführt werden. |
System G517 AKF Beladestation mit Benzin
Die AKF-Benzinbeladestation G517 erlaubt die Beladung von Aktivkohlefilter mit Benzindämpfen. Sie ist der Butanbeladestation optisch sehr ähnlich, weist aufgrund eines etwas komplexeren Prozesses einen zusätzlichen Bubbler auf. In dem kann ein Stickstofffluss mit Benzindämpfen angereichert werden.
Ähnlich zu den Beladestationen mit Butan sind auch die Beladestationen für Benzin mit zwei MFCs pro Prüfmodul ausgestattet. Die Beladekapazität wird sowohl über die Gewichtszunahme des Testfilters als auch über den integrierten Massenfluss bestimmt.
Druckprüfung, Spülung, Rückförderung des Restvolumens und die Darstellung von Alterungsprozessen erfolgen automatisiert mit klaren Bedienhinweisen über die Steuerung.
Abhängig von ihren Versuchsvorhaben bieten wir unsere AKF-Systeme von einem bis zu vier Modulen an. Das Steuerungs- und Bedienterminal wird bei allen Ausführungen zentral innerhalb des Schaltschranks integriert.
Als Zusatzoption bietet unsere AKF-Benzinbeladestation G517 neben Benzin auch mit Butan beladen zu werden.
- Dauerhaft technisch dicht
- Präzise Massenflussregelung durch zwei MFCs pro Station
- Flexible Gasgemische aus Butan/N₂ oder Kraftstoffdampf/N₂
- Dokumentierte Routinen gemäß regulatorischer Vorgaben
- Beladung von bis zu 4 Aktivkohlefiltern gleichzeitig
- 1 - 4 AKF Stationen, je nach Anforderungen
- Beladung bis zur 1,5-fachen Arbeitskapazität
- Darstellung von Alterungsprozessen möglich
- Spülluftrate von 5 -50 l/min einstellbar
Technische Daten System G517 AKF Beladestation mit Benzin
| Merkmal | AKF Beladestationen für Benzin G517 |
| Dimensionen H x T x B (mm) Modul | 1900 x 600 x 1000 |
| Dimensionen H x T x B (mm) Elektronikschrank | 1900 x 800 x 600 |
| Dimensionen H x T x B (mm) Fasschrank (G587) | 2225 x 1018 x 1550 |
| Beladeraten pro Modul | 2 g/h bis 93 g/h kalibriert auf Butan (andere auf Anfrage) |
| Kraftstoffbeladung | Bubbler bis zu 1 Nl/min N2, Temperatur bis 50°C, Beheizte Leitungen zur Vermeidung von Kondensation |
| Belademedien | Kraftstoffdampf, Butan und Stickstoff |
| Spülmedium | Umgebungsluft unkonditioniert, Feuchte, Druck und Temperatur überwacht |
| Spülluftrate pro Modul | 5 - 40 l/min, Förderung über Venturi |
| Option Spülluftkonditionierung | Präzise 30 % RH bis 70 % RH mit Stickstoff mit Bubler oder grob für Spülluft 17 % RH bis 52 % RH mit Option G652 |
| Anzahl Module | 1 bis 4 |
| Durchbruchsbestimmung | Waage an Referenzfilter |
| Prüfling Waagenbereich | 7 kg ± 0,6 g |
| Ventilschaltungen | Elektrisch und oder Pneumatisch, Druckluftversorgung 5 - 8 bar nötig |
| Anschlussspannung | 230 V / 16 A |
| Abluft für Spülprozesse | Bis 40 l/min |
| Dichtigkeit | < 1E-5 mbarl/s Helium, dauerhaft technisch dicht bei regelmäßiger Wartung in Klemmringtechnik und mit Viton Dichtungen |
| Sicherheit | Etabliertes Ex Schutzkonzept mit überwachter Belüftung, Gaswarnanlage und Notausschaltung |
| Aufbau | Getrennter Elektroschrank, Separierte belüftete Kabinen für Prüfling, separater Analgenbereich |
| Butan und Stickstoffversorgung | Über Hausnetz z.B. aus Versorgerschrank G587 von SIGA, Druckbereich Butan 0,7 bis 1,5 bar - nicht kondensierend (Dampfdruck bei 20°C 1,06 bar!), Druckbereich Stickstoff 1,5 bis 3,0 bar |
| Kraftstoffversorgung | Vorratsbehälter mit bis zu 6 Liter Füllvolumen, kombinierbar mit Fasslager G587 |
| Steuerung | Steuerung der Testroutinen mit Messprogramm Tornado, Anlagensteuerung über IPC Beckhoff |
| Steuerungsinterface | Lokale Konsole mit Bildschirm, Maus und Tastatur zur Durchführung der Messroutinen |
| Durchsatzleistung | Typisch N2 60 Nl/h; Butan 60 Nl/h; Instrumentenluft 3 m³/h; Abgas 5,6 m³/h, Gehäuseabsaugung 21,1 m³/h für eine Anlage mit einem Modul für größere Anlagen mehr aber nicht proportional (Fragen Sie uns gerne für Einzelheiten) |
| Sicherheitshinweis | Das Abgas enthält Butan und bildet mit Luft explosionsfähige Atmsophären und muss einer dafür geeigneten Abgasleitung zugeführt werden. |
System G588 Butan und Stickstofflager
Das Butan- und Stickstofflager G588 der SIGA GmbH ermöglicht die Bereitstellung von Butan oder Stickstoff für AKF Stationen es werden bis zu zwei Flaschen bereitgestellt und automatisch umgeschaltet wenn eine Flasche leer wird.
- Bis zu zwei Butanflaschen oder eine Butan und eine Stickstofflasche
- Management von bis zu zwei Stickstoffflaschen ausserhalb des Schrankes
- Automatische Füllstandsüberwachung und Flaschenumschaltung
- Unterbringung im Sicherheitsschrank 10 facher Luftwechsel/h
- Gaswarnanalge integriert
- Dauerhaft technisch dicht
- Preis auf Anfrage
Das Gaslager G588 für ein bis zwei Butan und Stickstoffflaschen
Technische Daten System G588 Butanlager
| Merkmal | Butan und Stickstofflager G588 |
| Dimensionen H x T x B (mm) | 2100 x 610 x 900 |
| Lagerkapazität | 2 x 50 l Butan + 2 x 50 l Stickstoff (ausserhalb des Schranks) |
| Medien | Butan und Stickstoff |
| Füllstandsüberwachung | Waage und Druck |
| Sicherheit | Belüfteter Sicherheitsschrank F90 für Butan Gaswarnanlge |
| Luftwechselrate | 10 mal pro Stunde |
| Steuerung | Kleinsteuerung KS98 für Überwachung und automatische Flaschenumschaltung |
| Stromversorgung | 230 V / 16 A |
System G587 Benzinfassstation
Die Benzinfassstation G587 erlaubt die Lagerung und Förderung von Benzin aus bis zu zwei Fässern. Die Fässer werden in einen Sicherheitsschrank integriert. Die Benzinfassstation G587 ist für den Einsatz mit Benzin-Beladestationen entwickelt die direkt mit Kraftstoffdampf arbeiten. So kann eine wartungsarme und zuverlässige Benzindampfversorgung sichergestellt werden.
- Unterbrechungsfreie Benzinversorgung und Nachfüllung
- Im Sicherheitsschrank, nach bewährtem Konzept
- Zentrale Steuerung
- Füllstandsüberwachung und Gebindeumschaltung
- Einsetzbar auch für andere brennbare Flüssigkeiten
- Dauerhaft technisch dicht
- Preis auf Anfrage
- In 10 Wochen lieferbar
Unser Benzinfassstation G587 für Beladestationen ist modular in Sicherheitsschränken aufgebaut. Eine Kombination aus einem stationären Fass und einem Nachfüllfass sorgen dafür, dass ein unterbrechungsfreies Nachfüllen erfolgt.
Technische Daten System G587 Benzinlager
| Merkmal | Fasslager G587 für Benzin |
| Dimensionen HxTxB (mm) | 2225 x 1018 x 1550 |
| Lagerkapazität | Lagerkapazität bis zu 6 Frischbenzinfässer 200l 1 Altbenzinfass |
| Abgaberate | aus 3 Fässern je bis zu 55 l/min mittels Druckluftmembranpumpe |
| Medien | Benzin |
| Füllstandsüberwachung | Magentorestriktiver Schwimmersensor |
| Dichtigkeit | < 1E-5 mbarl/s Helium |
| Sicherheit | Luftwechselrate 10 fach pro Stunde (ca 50 m³/h) |
| Druckluft | 2 bar |
| Steuerung | Kleinsteuerung KS98 oder IPC |
| Stromversorgung | 230 V / 16 A |
Befeuchtungsmodul für AKF Station
Unser System mit einer AKF Station: Bauraumoptimiert und kostengünstig. Ein exakt definiertes Gasgemisch aus Butan/N₂ oder Kraftstoffdampf/N₂ wird zur Beladung eingesetzt – kontrolliert über zwei MFCs pro Prüfmodul.
- Präzise Feuchte zwischen 10% und 70% rh geregelt über MFC und Feuchtesensor
- Einstellbare Feuchte und Temperatur
- In Steuerung der Beladestation integriert
- Dauerhaft technisch dicht
- Preis auf Anfrage
- In 8 Wochen lieferbar
Das Befeuchtungsmodul besteht aus einem Bubbler in dem Stickstoff mit Reinstwasser befeuchtet wird. Der Bubbler kann beheizt oder unbeheizt sein. Mittels zweier MFC wird trockener und feuchter Stickstoff gemischt um am Feuchtesensor die gewünschte Feuchte einzustellen. Wenn nötig sorgt eine Rohrbegleitheizung dafür dass die Feuchtigkeit stabil bleibt und keine Kondensation auftritt.
Technische Daten Befeuchtungsmodul
| Merkmal | Befeuchtungsmodul |
| Flussrate | Bis zu 40 l/min |
| Feuchtebereich | 0 % RH, 10 % RH bis 70 % RH |
| Medien | Deionisiertes Wasser, Stickstoff |
| Feuchtedosierung | 2 MFC, Feuchte und Temperatursensor, Heizung |
| Steuerung | Integriert in AKF Beladestation |
| Dichtigkeit | < 1E-5 mbarl/s Helium |
| Stickstoffeinlass | 2 bar bis 17 bar vor Druckminderer |
| Drucklufteinlass | 2 bar |
| Stromversorgung | 230 V / 16 A |
Technische Systembeschreibung
Konditioniersystem / Beladestation mit Butan und Kraftstoff
Die in einem Kraftfahrzeug (KFZ) mit Benzinverbrennungsmotor eingesetzten AKF Aktivkohlefilter werden entsprechend den USA Regelwerken CARB und EPA und der EC-Norm 98/69/EC beladen und gespült.
Die Systeme sind zur gleichzeitigen Beladung und Spülung von bis zu 4 AKF Aktivkohlefilter für Autos ausgelegt:
- AKF Aktivkohle Konditionierung, Beladung bis zur 1,5-fachen Arbeitskapazität
- AKF Aktivkohle Beladen bis zum Durchbruch
- AKF Aktivkohle Alterung, Mehrfache Baldung und Spülung
Aufnahmekapazität und Beladung der Aktivkohle:
Die Beladung der AKF für KFZ erfolgt mit einem Butan/N2–Gemisch oder mit einem Kraftstfoffdampf/N2-Gemisch bis zum Durchbruch. Je Beladungsmodul wird mit Hilfe von zwei Massenflussreglern (MFC) Stickstoff und Butan im Verhältnis 50:50 dosiert. Mit diesen MFC sind auch beliebige andere Mischungsverhältnisse einstellbar. Der Regelbereich der Geräte beträgt 10 bis 500 Nml/min, dies entspricht bei Butan einem Fluss von 1,5 bis 75 g/h. Über eine Flammensperre wird das Gasgemisch dem AKF zugeführt. Der Ausgang des zu prüfenden AKF wird über Ventile einem weiteren Aktivkohlefilter zugeführt. Dieser Referenzfilter liegt auf einer Waage, eine Gewichtszunahme um 2 Gramm zeigt den Durchbruch des zu prüfenden AKF an.
Option 1: Waage für den zu prüfenden AKF, während der Beladung wird die Gewichtszunahme aufgezeichnet.
Option 2: Vor Beginn der Prüfung wird durch das Anlagen eines N2-Druckes an jeden AKF die Dichtigkeit des neu erstellten Schlauchanschlusses geprüft. Erst nach erfolgreichen bestehen dieser Druckprobe wird der Butan-Fluss freigegeben.
Spülen und reinigen der Aktivkohlefilter:
Zur Spülung und Regenierung des AKF wird durch eine Venturidüse Raumluft über den AKF gesaugt. Die angesaugt Luftmenge wird über einen Partikelfilter geführt und über einen Massenflussmesser gemessen. Die Spülluftrate ist von 5 bis 50 l/min einstellbar. Die Regelung erfolgt über die Durchflusseinstellung der saugenden Druckluft. Feuchtigkeit und Temperatur der Spülluft wird gemessen und ausgewertet.
Option: Einstellung der Feuchtigkeit der Spülluft im Bereich 20 bis 80% rF.
Ansteuerung der AKF-Aktivkohlefilter für Kraftfahrzeuge:
Das System wird mittels eines PCs aktueller Bauart gesteuert. Die Software realisiert die zur Durchführung der in den Regelwerken geforderten Routinen und die entsprechende Dokumentation. Die Software ist fertig konfiguriert und getestet für die gesamte Bedienerführung.
Sicherheitsmaßnahmen der KFZ-Aktivkohlefilter:
Gaswarneinrichtung für Kohlenwasserstoffe, die Anzahl der eingesetzten Messköpfen wird von der Zahl der Prüfmodule bestimmt. Bei Voralarm 20% UEG werden alle Ventile geschlossen. Bei Hauptalarm 40% UEG wird der Schrank mit den AKF Aktivkohlefilter spannungsfrei geschaltet.
Die Gasführung von Butan und Kraftstoff bis hin zu den AKF ist in Edelstahl mit Klemmringverschraubungen im Gasmischer ausgeführt und technisch dauerhaft dicht. Die Anbindung der zu testenden AKF erfolgt mit Schläuchen.
Die AKF-Beladestation ist für den Betrieb in der Ex-Zone 2 ausgeführt.
- Optional: Kontrolle der Luftfeuchte im Spülbetrieb
- Wahlweise auch Beladung mit Kraftstoffdampf möglich
- Softwaregesteuert mit dokumentierter Protokollierung
Dr. Ing. Tobias Metz
Siga GmbH Geschäftsführung und Vertrieb
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